Höschen sammeln und Liedchen trällern: Die peinlichsten Aufgaben und Spiele für den Junggesellenabschied

Natürlich geht es beim JGA vor allem ums Spaß haben und mächtig bechern. Aber der Abschied vom Rest seines Lebens soll dem Bald-Ehemenschen nicht zu leicht gemacht werden. Deswegen wird er von seinen Freunden mit ein paar peinlichen Spielen bestraft. Die machen nicht nur viel Freude, sondern sollen die Party auch zum Teil mitfinanzieren. Hier eine Auswahl der gemeinsten und verrücktesten Spiele.

Körper verkaufen

Nein, nein, keine Sorge,hier wird keine heiße Nacht mit dem Bräutigam oder der Braut angeboten. Aber ihre Körper sind trotzdem gut zu gebrauchen, um ein paar Euros zu verdienen. Steckt die Heiratswilligen dafür in einen Maler-Overall (bekommt ihr im Baumarkt) und malt Kreise oder Herzen an alle möglichen Stellen des Körpers und verseht sie mit Euro-Preisen. Desto pikanter die Stelle, desto höher der geforderte Preis. Wenn ihr jetzt unterwegs seit, darf der zahlungswillige Kunde die Stelle am Overall ausschneiden. Was der Herr oder die Dame unter dem bald zerlöcherten Kleidungsstück anbehalten darf, entscheidet ihr. Allerdings ist das Spiel eher für die Frühlings- oder Sommermonate geeignet. Sonst endete das Ganze nachher nicht im großen Spaß, sondern mit einer dicken Lungenentzündung.

Höschen-Jagd

Nur für Junggesellen geeignet, die's faustdick hinter den Ohren haben. Denn bei diesem Spiel wird auf die Jagd gegangen - nach den Waschetiketten in den Höschen fremder Menschen. Für jedes erbeutete Stück, muss die Truppe Bares springen lassen. Der Clou dabei: Das Opfer darf das Zettelchen nicht selbst herausschneiden, das ist Aufgabe des Bräutigams oder der Braut!

Der längste Kuss

Vorsicht, nichts für Bald-Eheleute mit ganz eifersüchtigen Partnern! Der Junggeselle wird mit einer Flasche Sekt gut sichtbar in der Partyzone aufgestellt und bekommt ein Schild mit der Aufschrift "Der längste Kuss gewinnt die Flasche Sekt" umgehangen. Die Crew preist die heiße Ware dann mit bester Marktschreier-Marnier an und stoppt die Zeit der Küsse.

Autogramme sammeln

T-Shirt hoch und losflirten! Braut oder Bräutigam müssen mindestens 10 Unterschriften von attraktiven Damen oder Herren sammeln. Und zwar auf ihrem nackten Bauch. Achtet drauf, dass der Stift wasserlöslich ist, sonst tuts am nächsten Morgen unter der Dusche weh. Wer von der Aktion lieber ein Andenken hätte, kann natürlich auch ein schlichtes Shirt anziehen, das dann als Trophäe mitgenommen werden kann.

Gummi-Kuss

Bringt eine Gummipuppe mit und lasst den Bräutigam damit durch die Feierzone laufen. Er muss mindestens 20 Leute finden, die für einen Euro einmal mit der Plastikbraut rummachen. Für die Braut wird wahlweise ein männliches Modell bestellt.

Stereotype suchen

Denkt vor dem JGA über die typischen Frauen- und Männerbilder nach: Der Macho, der Nerd, der Rüpel, die Tusse, das Mädchen von neben an, das Mannsweib. Schreibt all die typischen Looks und Eigenschaften dieser Stereotype auf Karteikarten und lasst den Junggesellen oder die Junggesellin vor jeder neuen Kneipe eine Karte ziehen. Hier müssen sie sich dann auf die Suche nach dem gezogenen Typ machen. Finden sie einen, gibts bares in die Kasse. Gibts keinen, müssen sie einen fiesen Schnaps trinken.

Straßen-Karaoke

Je nachdem wie tiefenbegabt die zukünftigen Eheleute sind, wirds bei diesem Spiel richtig peinlich. Mit Fake-Mikrofon ausgestattet geht es in die Fußgängerzone und das Fremdschämen kann beginnen: Der Bräutigam oder die Braut dürfen in schönster DSDS-Marnier ein paar Liedchen trällern, dass den Zuschauern nur so die Trommelfelle verkümmern. Damit die Armen nicht ganz so auf sich alleine gestellt sind, können die Junggesselen natürlich als Background-Chor unterstützen. Natürlich inklusiver feinster Boy-oder Girlgroup-Moves.

Toilettenfrau

Nene, der Bräutigam soll keine 30 cent vor dem Klo eintreiben und die Braut soll auch nicht die Rollen wechseln. Viel schlimmer: Die baldigen Ehemenschen werden in einer Bar in die Toilette entführt und mit puscheligen Handschellen in einer Kabine festgekettet. Jetzt muss eine Dame oder ein Herr davon überzeugt werden, den Schlüssel für die Handschellen zu kaufen und die Gefangenen zu befreien. Ganz so billig sollte der Schlüssel nicht zu haben sein, vielleicht dnekt ihr Euch auch eine schwierige Aufgabe für den Schlüsselgewinn aus. Setzt euch auf jeden Fall ein Zeitlimit, damit ihr nicht den gesamten JGA auf dem Klo verbringt. Und sucht eines aus, dass noch halbwegs human duftet.

Tags: Spiele, Ideen, Planung, JGA
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